Hier findet ihr nun alles wissenswerte zu meiner Person. Also wie ich Aussehe, mein Lebenslauf, Hobbys usw.
Größe: 1,84 meter
Gewicht: etwa 90 Kilo.
Alter: 35 Jahre
Haare: dunkelbraun bis schwarz, von kurz bis schulterlang (je nach Lust
und Jahreszeit).
Augenfarbe: braun
Körperbau: schlank mit ein bisschen Bauch, sollte nicht mehr
werden.
besondere Kennzeichen: von Geburt an bin ich blind.
Hier folgt ein Foto von mir (fehlt noch)!
25.12.1970 18:00 Uhr: Ich komme als erstgeborener im allgemeinen Krankenhaus
Barmbek (Barmbek =ein Stadtteil von Hamburg)
blind zur Welt.
Meine Eltern sind Ursula und Werner Rabe.
14. März 1972: Mein Bruder Thomas wird im Allgemeinem Krankenhaus
Wandsbek geboren (Wandsbek ist ebenfalls ein Stadtteil in Hamburg).
1977: Einschulung in die Grundschule der Schule für Blinde- und
Sehbehinderte Hamburg.
1984: Wechsel auf die Realschule der selben Schule.
1988: Abschluss der Realschule und wechsel auf die Höhere
Handelsschule der Staatlichen
Handelsschule für Blinde und Sehbehinderte, Hamburg.
1991: Abschluss der Höheren Handelsschule und Beginn der Ausbildung
zum Datenverarbeitungskaufmann im Berufsförderungswerk (BFW)
Heidelberg gGmbH.
Oktober 1993: Abschluss der Ausbildung.
November 1993: Der Cockerspaniel Lumpi tritt als 7 Wochen alter Welpe in
mein Leben und bestimmt es für die nächsten 10 Jahre.
1995: nach etwa 15 Monaten Arbeitslosigkeit finde ich eine Anstellung bei
der Firma csk EDV-Systemhaus GmbH, die sprechende Scanner-Lese-Systeme
an Blinde und Sehbehinderte verkaufte. Unter anderem vertrieb csk den
"Talking Blaster" (den dann auch HEDO vertrieben hat).
Ich führte dort Schulungen an Lesesystemen, Braillezeilen der Firmen
Handy Tech Elektronik GmbH, KTS - Kompetenz in
Technischer Sehhilfe (ehemals Kommunikationstechnik Stolper) sowie der
französischen Firma Eurobraille
und Programmen beim Kunden durch. Meistens hatte ich aber mit Anfragen von
Neukunden und dem Telefon-Support zu tun, testete aber auch Programme
mit dem "Talking Blaster" und den Braillezeilen, um sie ggf.
anzupassen.
Aber auch das erstellen von Prospektmaterial und Anleitungen in
Blindenschrift (Braille-Schrift) gehörte zu meinen Aufgaben.
April 1997: Weil die Firma kurz vor dem Konkurs stand habe ich das
Arbeitsverhältnis beendet.
Juni 1998: Ich finde eine Anstellung als Telefonist bei den Hein Gas
Hamburger Gaswerke GmbH (jetzt e.on Hanse
AG).
Mai 1999: Ich ziehe bei meinen Eltern aus, und beziehe in unmittelbarer
Nähe eine eigene Wohnung von der SAGA
und GWG.
September 2003: Fusionsbedingte Übernahme zur E.ON Hanse AG.
Zunächst lernte ich den Computer in Form eines Heimcomputers der Firma Schneider durch meinen Bruder kennen. Dadurch Brachte ich den Computer in erster Linie mit Spielen in Verbindung. Und da ich ihn ja sowieso nicht bedienen konnte, war mein Interesse daran entsprechend klein.
1989 führte mich Gerd Heimann (Lehrer der Staatlichen Handelsschule für Blinde
und Sehbehinderte, Hamburg.), so gekonnt in die Computerei, dass ich
mir schon im Januar 1990 meinen ersten PC mit einer synthetischen
Sprachausgabe kaufte.
Da ich auch in der Schule als Hilfsmittel Die "AUDIO-Box"
im alten Design der Firma AUDIODATA
GmbH mit einer 80er Braillezeile benutzte, war es für mich
naheliegend, dass ich mir auch eine "AUDIO-Box" kaufte,
allerdings wegen der Kosten ohne Braillezeile. Der PC war ein 286er mit
einer 40 mb fassenden Festplatte, während wir in der Schule noch mit
einem XT und zwei Diskettenlaufwerken arbeiteten.
Im Herbst 1991 Kaufte ich mir den ersten Drucker, einen "NEC P20" (ein 24-Nadel-Drucker der Firma NEC), den ich etwa im Jahre 2000 gegen einen Tintenstrahldrucker (FX 80, Schwarz-weiß) der Firma EPSON Deutschland GmbH austauschte. Leider gab er nach einem guten Jahr seinen Geist auf und wurde dann gegen einen HP DeskJet 990C (Tintenstrahldrucker) der Firma Hewlett-Packard GmbH ausgetauscht.
Anfang 1992 machte ich mit einem 2400 Faxmodem die ersten Gehversuche in
der DFÜ. Ich wurde Nutzer in einer Mannheimer Mailbox, die mit der
ALPHA-Box-Software im MAGIC-Standard lief. Anfangs benutzte
ich das Programm "Telix" als Terminal-Software,wechselte
dann aber zu "Terminate".
Als mir das Leben als Online-User zu teuer wurde, habe ich mir die
Point-Software CrossPoint (XP) auf
meinen Rechner geholt.
Etwa nach 2 oder 3 Monaten war mir das Modem zu langsam geworden, und ich tauschte es kurzerhand gegen ein "ZyXel 1496B" von ZyXel aus.
Dann war ich mehrere Jahre Point in FIDO-Boxen.
Da ich ja in Heidelberg meine Bankgeschäfte alleine bewerkstelligen
musste, traf es sich gut, dass meine Bank die SEB AG (ehemals BfG - Bank für
Gemeinwirtschaft) Online-Banking via BTX anbot, was ich dann auch
begeistert angenommen habe.
1993 tauschte ich den alten 286er gegen einen 486er mit SCSI-Adapter,
8 MB RAM und einer 340 MB Festplatte.
Im Juni des gleichen Jahres erweiterte ich mein System um die
Texterkennungs-Software (OCR) Openbook von Freedom Scientific und einen HP IICX mit
Einzelblatteinzug von HP, der bis heute
unermütlich seinen Dienst verrichtet.
Im Laufe der Zeit erweiterte ich das System mit z. B. Soundkarte, einem
Videotext-Dekoder (der heute noch arbeitet) usw.
1996 wechselte ich erneut den PC, es wurde ein Pentium 133 MHz.
1997 schrieb ich mich dann in der Nightshift ein, einer AMIGA-Mailbox im
ZCONNECT-Standard.
Nun begann ich mich fürs Internet zu interessieren. Als ersten
Web-Browser nutzte ich einen von csk entwickelten, der aber nie
großartig verbreitet wurde, und stieg dann auf LYNX (infos auf
wikipedia) um.
Zunächst ging ich über CompuServe ins WWW, wechselte dann aber zu T-Online und heute läuft Telefon und Internet (ISDN und DSL) komplett über Hansenet.
Im Sommer 97 stieg ich auf ISDN um. Das bedeutete, dass ich mein altes Modem gegen ein ZyXel ELITE 2864I tauschen musste, da ich unbedingt bei ZyXel bleiben wollte.
Mittlerweile leistet seit etwa 2 oder 3 Jahren (2003/2004) ein Penzium
P4 mit 2,x MHz seinen Dienst, der mit 776 mb RAm, einer 60 Gb, einer 80
und einer 300 Gb fassenden Festplatte ausgestattet ist.
eine Soundblaster Live von
Creative Labs sorgt fr den guten Sound und hält
außerdem Verbindung zu einer TV-/Radio-Tuner-Karte (Pinnacle PCTV) von Pinnacle
Systems.
Das Fax-Modem wurde mittlerweile komplett durch DSL ersetzt.
Das alte DVD-Laufwerk wurde gegen einen DVD-/CD-Brenner von LG Electronics nämlich dem GSA-4163 ausgetauscht. Weiter unterstützt mich ein CD-Brenner von Yamaha Europe > Deutschland
So weit wie ich zurückdenken kann, haben mich Hunde interessiert.
Und nicht nur zum Spielen und streicheln, oder weil ich sie niedlich fand,
nein mich hatte alles interessiert, was irgendwie mit Hunden und deren
Verwandten zu tun hatte.
Soll heißen, dass ich mich auch für Füchse, Hyänen,
Kojoten, Marder, Schakale und Wildhunde interessierte; und ja immer noch
interessiere.
Als wir in der Abschlussklasse der Realschule (10. Schuljahr) in Deutsch
eine Jahresarbeit schreiben mussten und zum Glück die Themenwahl uns
überlassen wurde, viel mir die Wahl des Themas nicht schwer.
Mit meinem besten Freund, Lars Wessel, wählten wir das Thema
Hunde.
Lars schrieb im praktischen Teil über seinen Cockerspaniel Crespo und
im theoretischen wofür der Hund alles gebraucht oder verwendet wird
und wurde.
Ich schrieb im theoretischen Teil über die Abstammung des Hundes und
über die schlechte Seite der Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Speziell habe ich mich mit den Massenzuchten, Tierversuche und sogenannten
Qualzuchten bzw. überzüchtungen beschäftigt. Und im
praktischen Teil habe ich zusammen mit meinem Freund Lars einen Fragebogen
für Hundehalter entworfen und habe dann die Umfrage zusammen mit der
Auswertung durchgeführt. Es waren zwar nur rund 30 Fragebögen,
aber immer hin.
Und immerhin habe ich eine 2 für diese Arbeit bekommen, wäre da
nicht die Rechtschreibung gewesen, hätte es wohl zu einer 1 gereicht,
aber ich war damit schon sehr zu frieden.
Als ich dann die Ausbildung geschafft hatte erfüllte ich mir einen herzenswunsch, und wurde selbst Hundehalter.
Nach vielen Überlegungen habe ich mich für einen Cockerspaniel entschieden. Sicherlich spielte eine Rolle, dass der Hund meines besten Freundes auch einer war. Aber natürlich hat die Größe, das Wesen usw. eine Rolle gespielt. Und es sind alle Rassen aus der Entscheidung herausgefallen, die in irgendeiner Form Kupiert wurden.
Da ich durch Zufall auf die Züchterin Ingelore Franzke aufmerksam
wurde, die ihre Cockerspaniel nicht mehr kupierte, habe ich mich dann
für den zwinger in Dätken (in der Nähe von Bordesholm/Kiel)
mit dem Namen "Zwinger vom Kamin-Fire" entschieden.
Im März 1993 nahm ich Kontakt mit Frau Franzke auf und im Sommer besuchte ich sie dann zusammen mit meinen Eltern.
Ja und am 6. September 1993 wurde der schwarze
Cockerspaniel-Rüde Lumpi geboren. Zwei Wochen später haben
ihn meine Eltern inspiziert, da ich ja kurz vor den Prüfungen
stand.
Und am 7. November zog er dann bei uns ein. Mit "uns" sind
meine Eltern und ich gemeint, da ich noch zu Hause wohnte.
Und seit dem hat Lumpi das Leben meiner Eltern und meines zehn Jahre
bestimmt, bis wir ihm am 5 November einschläfern mussten.
Auch wenn der Eine oder Andere denkt, dass mein Leben wohl nur vom
Computer und Hunde bestimmt wird, irrt sich sehr. Es bleibt mir immernoch
viel Zeit um mich mit lesen zu beschäftigen.
Wobei mit lesen nicht nur das Lesen von gedruckten Büchern (in meinem
Fall natürlich in Blindenschrift) gemeint ist, sondern auch das
Hören von auf Kassette oder CD gelesenen Werken, die sogenannten
Audio-Books oder "Hörbücher" wie sie unter den
Blinden und Sehbehinderten genannt werden.
Im Lebenslauf sagte ich ja schon, dass ich blind
bin, fragt sich der eine oder andere Besucher sicher, wie ich denn
lese?
Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es sogenannte Punkt- oder
Blindenschriftbüchereien, die Bücher in Blindenschrift herstellen und zum Verkauf oder zur Ausleihe anbieten. Da Blinden- oder Punktschriftbücher um ein vielfaches umfangreicher und leider auch teurer sind als Bücher im normaldruck oder "Schwarzschrift", kaufe ich mir nur ausgesuchte Werke und leihe den überwiegenden Teil aus.
Weiterhin werden bei den sog. Blindenhörbüchereien Bücher
aller Kategorien aufgesprochen und auf üblichen Musikkassetten oder
in einem speziellen Format - DAISY genannt - auf CD kopiert und
ausgeliehen. Und auch die sind eine Quelle, um meine Leseleidenschaft zu
befriedigen.
Eine weitere Möglichkeit, wie ich an Lesestoff kommen kann, ist das
erfassen der Texte mit Hilfe eines Scanners und dem anschließendem
Erkennen mit einer Texterkennung oder auch OCR wie OmniPage, FineReader
oder Openbook, das speziell für blinde und Sebehinderte Menschen
entwickelt wurde, und dann am Computer mit einer Braillezeile lesen, oder
von einer Sog. Sprachausgabe vorlesen lassen.
da trotz fortschreitender Entwicklung dieses Verfahren recht
zeitaufwendig ist, und auch nicht immer von befriedigenden Ergebnissen gekrönt
wird, mache ich das nur bei kleineren Textmengen, oder Dingen, die nur
kurzfristig interessant sind wie Briefe usw.
Daher nutze ich noch eine vierte Variante Bücher zu lesen, die ich
weder ausleihen noch kaufen kann:
Und zwar die Möglichkeit bei sog. Auflesediensten Texte aller Art
entweder auf Kassette zu sprechen oder in Blindenschrift aus zu
drucken.
Mein Favorit bei den Aufsprachediensten ist das BIT-Zentrum des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.
V. Wobei BIT für Beratung, Infoservice und Textservice steht.
Was lese ich so als Bücherwurm? Ich bin da sehr vielseitig. Es geht von Kinderbü,cher, üer Krimis, Grusel, Thriller bis hin zu Sachliteratur.
Hier mal eine kleine Auswahl:
Bücher der Kinderbuchautorin Enid Blyton oder Astid Lindgren; oder auch Stefan Wolf z. B. TKKG oder Tom und Locke
Science Fiction wie die Perry Rhodan- oder Atlan-Serie;
Abenter Autoren wie Das meiste von Jack London, Karl May oder James F. Cooper;
Grusel-Autoren wie Jason Dark (John Sinclair), von Dan Schocker wie Macabros oder Larry Brent;
Krimi-, Thriller- Oder Action-Autoren wie Clive Cussler, Ken Follet, Steven King und vieles mehr
Auch die Sachbücher kommen nicht zu kurz. Und auch da sind meine Interessen weitgespannt:
Das geht von Computerthemen über die belebte und unbelebte Natur bzw. Umwelt hin zur Medizin, Kochen, Haushalt und Garten.
Wer nun glaubt, ich sein mit der Computerei, dem Lesen von Büchern und
Hunden genug ausgelastet, der irrt sich. Denn das sind noch nicht alle
Hobbies. Ich bin nälich auch ein begeisterter
Hörspiel-Hörer. Vorallem Europa-, Karussell-,
Maritim-Hörspiele sammle und höre ich, wie meine Freundin,
leidenschaftlich.
Aber auch fürs Fernsehen opfere ich meine Freizeit. Und auch beim TV spiegelt sich meine weitgefächerten interessen wieder, also wie beim Lesen oder beim hören von Höl;rspielen.
Soviel erst mal zu meiner Person. Wenn du noch fragen hast, schreibe doch einfach eine E-Mail an privat@andre-rabe.de
Zur Hauptseite Zur Themenübersicht Zur Übersicht meiner Linksammlung
(C)opyright by Andrê Rabe, Hamburg
Letzte Änderung: 14.06.2008.